Storys zum Thema Kohle
- Ein Dokumentmehr
Klaus Ernst, Die Linke: "Schnellerer Kohleausstieg ist machbar"
Bonn/Berlin (ots) - Der Erste Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Energie Klaus Ernst (Die Linke) fordert von der Bundesregierung einen wesentlich früheren Kohleausstieg. "Wir könnten die Kohlekraftwerke viel schneller abschalten, als es gegenwärtig vorgesehen ist. 2038 ist deutlich zu spät", sagte Ernst im phoenix-Interview am Rande der ...
mehrWestfalen-Blatt: Kommentar zu den Bauernprotesten
Bielefeld (ots) - Das letzte Stück geförderter Kohle steht jetzt im Schloss Bellevue. Nachdem Prosper Haniel Ende 2018 als Deutschlands letztes Steinkohlebergwerk geschlossen wurde, erinnert es am Sitz des Bundespräsidenten an einen Wirtschaftszweig, der die Nachkriegsgeschichte geprägt hat wie kein anderer. Ein ganzes Land schaute hin, als die Bergmänner noch einmal unter Tränen die Zeilen des Steigerliedes ...
mehrRheinische Post: NRW: Bund muss Hauptlast für Kohleausstieg zahlen
Düsseldorf (ots) - Der Zeitplan für den Kohleausstieg steht, nun entbrennt der Streit ums Geld. Nordrhein-Westfalen fordert, dass der Bund die Hauptlast trägt. "Für die Landesregierung ist es selbstverständlich, dass der Bund als Verursacher der massiven Eingriffe in den Regionen aufgrund des vorzeitigen Ausstiegs aus der Kohleverstromung auch die finanzielle ...
mehr- 2
Weltneuheit für Stahl: ArcelorMittal untersucht industriellen Einsatz von reinem Wasserstoff
mehr Zivilgesellschaftliche Organisationen rufen zum Sternmarsch von "Alle Dörfer Bleiben" am 23.3. auf
Berlin (ots) - Sternmarsch von "Alle Dörfer Bleiben" Samstag, 23.3., ab 14 Uhr Endkundgebung in Erkelenz-Keyenberg Auch wenn der Kohleausstieg vor der Tür steht, droht vielen Dörfern die Abbaggerung für den Abbau klimaschädlicher Braunkohle. Am Tagebau Garzweiler im Rheinland sollen fünf noch bewohnte Dörfer ...
mehr
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
WAZ: NRW-SPD sieht RWE beim Kohleausstieg in der Pflicht
Essen (ots) - Die NRW-SPD sieht beim Braunkohle-Ausstieg das Energie-Unternehmen RWE in einer besonderen Verantwortung für die betroffenen Regionen und die Mitarbeiter. "Sowohl die Bundesregierung als auch das RWE sind den Menschen gegenüber in der Pflicht, zeitnah Maßnahmen zu ergreifen und zu finanzieren, die sicherzustellen, dass niemand im Zuge des Kohleausstiegs ins Bergfreie fällt", steht in einem ...
mehrKölner Stadt-Anzeiger: Unternehmer in NRW fordern Ausbau der Stromnetze - "Ohne neue Leitungen muss der Kohleausstieg verschoben werden"
Köln (ots) - Düsseldorf/Köln. Die Unternehmen in Nordrhein-Westfalen blicken mit Sorge auf den geplanten Ausstieg aus der Kohleverstromung. "Wir müssen erst Leitungen bauen, bevor wir Kraftwerke abschalten können", sagte Arndt Kirchhoff, Präsident des Arbeitgeberverbandes Unternehmer NRW, im Interview mit dem ...
mehrMitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Kohleausstieg Wirtschaftsminister Willingmann: Wegfallende Arbeitsplätze müssen durch neue hochwertige in der Industrie kompensiert werden
Halle (ots) - Halle. Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) sieht in der Bewältigung des Kohleausstiegs die wichtigste politische Aufgabe der nächsten Jahre. "Oberstes Ziel muss es also sein, mit Hilfe passgenauer Förderung und offensiver Ansiedlungspolitik wegfallende Arbeitsplätze durch ...
mehrKölner Stadt-Anzeiger: NRW-Grüne fordern sofortigen Stopp der Abrissarbeiten für Braunkohle-Tagebau
Köln (ots) - Köln. Die Grünen im Düsseldorfer Landtag verlangen einen sofortigen Stopp der Abrissarbeiten in den Umsiedlungsdörfern im Rheinischen Braunkohlerevier. Das geht aus dem einem Antrag für die nächste Plenarsitzung hervor, der dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe) vorab vorliegt. "Ein ...
mehrErneuerbare Energien reduzierten CO2-Emissionen des EU-Stromsektors im Jahr 2018 um 5 Prozent und verdrängten Kohle / Anteil von Windkraft, Solarenergie und Co. auf 32,3 Prozent gestiegen
Brüssel (ots) - Der Anteil von Strom aus Erneuerbaren Energien in der Europäischen Union ist 2018 erneut gestiegen und erreichte 32,3 Prozent. Das entspricht einer Steigerung von mehr als zwei Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Neue Wind-, Solar- und Biomassekraftwerke verdrängten die Steinkohle aus dem ...
mehrMitteldeutsche Zeitung: zu Sachsen-Anhalt und Braunkohleausstieg
Halle (ots) - Jetzt, da ein Datum für den Ausstieg aus der Braunkohle feststeht, heißt es: Mit der Umsetzung der Projektvorschläge muss sofort begonnen werden. Mit derselben Beharrlichkeit, mit der sich die Landesregierung beim Aushandeln des Kohlekompromisses engagiert hat, sollten jetzt die Investitionen in die Zukunft vorangetrieben werden. Dazu gehört, nicht zu ...
mehr
Rheinische Post: RWE-Chef rechnet mit "signifikantem Stellenabbau"
Düsseldorf (ots) - Der Chef des Energieversorgers RWE, Rolf Martin Schmitz, hat den Kompromiss der Kohlekommission als Ergebnis mit Licht und Schatten bezeichnet. Der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montag) sagte der Manager: " Auf jeden Fall ist es gut, dass die Kommission ein fast einstimmiges Ergebnis erreicht hat. Denn wir brauchen einen Konsens und Planungssicherheit." Wie die Umsetzung genau funktionieren solle ...
mehrRheinische Post: RWE-Chef will Erhalt des Hambacher Forstes prüfen
Düsseldorf (ots) - Der Chef des Energieversorgers RWE, Rolf Martin Schmitz, zeigt sich in Sachen Hambacher Forst gesprächsbereit. "Die Auseinandersetzung um den Hambacher Forst ist nicht rational. Er ist aber zu einem Symbol für den Kohleausstieg geworden", sagte Schmitz der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montag). Die Kohlekommission hatte einen Rodungsstopp für ...
mehrRheinische Post: Kohleausstieg mit Maß Kommentar Von Michael Bröcker
Düsseldorf (ots) - Das wichtigste Ergebnis der Kommission zum Ausstieg aus der Braunkohle ist, dass es ein Ergebnis gibt. Die Unsicherheit für Zehntausende Beschäftigte und ihre Familien in den Revieren von der Lausitz bis ins Rheinland ist nun womöglich beendet. 2038 soll endgültig Ende mit der Braunkohle sein, der Weg ist vorgezeichnet, die Perspektiven sind ...
mehrMitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zur Kohle
Halle (ots) - Dieser Kompromiss zeigt, dass es Deutschland schafft, sich im Interesse der Zukunft auf gemeinsame Werte zu einigen. Es ist ein wichtiges Signal nicht nur an die Menschen hier, sondern vielmehr in die ganze Welt: Gesellschaftliche Kompromisse in bedeutenden Zukunftsfragen sind (wieder) möglich. Genau diese Fähigkeit schien in den vergangenen Monaten abhanden gekommen zu sein. Unvereinbar standen sich die ...
mehrKölnische Rundschau: zum Bericht der Kohlekommission
Köln (ots) - Schluss mit dem Abwarten Raimund Neuß zum Kohlekompromiss Gut 19 Jahre noch. Vielleicht sogar nur noch 16 Jahre. Dann ist Schluss mit dem Braunkohleabbau in Deutschland. Ein Kapitel Industriegeschichte, das das Rheinland und andere Regionen anderthalb Jahrhunderte lang geprägt hatte, wird geschlossen. Zu spät, sagen Umweltschützer. Zu früh, sagt der Stromkonzern RWE. Immerhin wickeln wir hier nicht - ...
mehrDEBRIV - Dt. Braunkohlen Industrie Verein
Kommissionsempfehlungen: Braunkohlenindustrie befürchtet harte Eingriffe - Versorgungssicherheit 24/7 bleibt wichtiges Anliegen
Berlin (ots) - Die Empfehlung der Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung, bis 2030 etwa die Hälfte der Braunkohlenkraftwerkskapazität stillzulegen und die Verstromung heimischer Braunkohle bis 2038 vollständig zu beenden, entzieht dem Industriestandort Deutschland vorzeitig eine wichtige Basis der ...
mehr
Dr. Florian Bieberbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke München zum Abschlussbericht der "Kohlekommission"
mehrNABU: Hambacher Wald bleibt, aber für Pariser Klimaziele wird es eng
Berlin (ots) - Nach über zwanzig Verhandlungsstunden präsentiert die Kohlekommission einen Kompromiss zur Zukunft der Kohleverstromung in Deutschland. Das Ergebnis kommentiert NABU-Präsident Olaf Tschimpke: "Das Ergebnis der Kohlekommission weist in die richtige Richtung. Der Hambacher Wald wird nicht mehr für den Braunkohleabbau geopfert werden. Und endlich ist ...
mehrNeue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung
NRZ: Schnelle Wende im Rheinischen Kohlerevier - von MANFRED LACHNIET
Essen (ots) - Nach dem Atom-Ausstieg kommt nun die nächste große Wende: der Abschied von der Braunkohle. In unserem Land NRW werden die Meiler im Rheinischen Revier schon in drei Jahren abgeschaltet. Indes: die Verbrennung von Steinkohle darf noch ein ganzes Weilchen länger dauern. Fürs Klima ist das mittelfristige Abschalten der Braunkohlekraftwerke sicher eine gute Nachricht. Freuen dürfen sich wohl auch die ...
mehrNeue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung
NRZ: Schnelle Wende im Rheinischen Revier - von MANFRED LACHNIET
Essen (ots) - Nach dem Atom-Ausstieg kommt nun die nächste große Wende: der Abschied von der Braunkohle. In unserem Land NRW werden die Meiler im Rheinischen Revier schon in drei Jahren abgeschaltet. Indes: die Verbrennung von Steinkohle darf noch ein ganzes Weilchen länger dauern. Fürs Klima ist das mittelfristige Abschalten der Braunkohlekraftwerke sicher eine gute Nachricht. Freuen dürfen sich wohl auch die ...
mehrMittelbayerische Zeitung: Quadratur des Kreises / Seit Monaten berät eine Kommission über den Ausstieg aus der Braunkohle. Kurz vor dem Ziel müssen die schwersten Brocken beiseite geräumt werden. Von Reinhard Zweigler
Regensburg (ots) - Wenn du nicht mehr weiter weißt, gründe einen Arbeitskreis. Anders als bei ihrem ziemlich einsamen Atomausstieg, unter dem Eindruck der Katastrophe von Fukushima vor acht Jahren, hat Kanzlerin Angela Merkel vor den Ausstieg aus der Braunkohle eine Kommission gesetzt. Das bunt zusammengesetzte ...
mehrRheinische Post: Kommentar: Zu viel Kohle für Kohle
Düsseldorf (ots) - VON ANTJE HÖNING Die öffentliche Meinung haben die Klimaschützer auf ihrer Seite: 73 Prozent der Deutschen halten laut Politbarometer einen schnellen Kohle-Ausstieg für wichtig oder sehr wichtig. Bilder von engagierten Schülern, die in Berlin der Kohlekommission einheizen, unterstreichen dies. Und mag am deutschen Klimawesen auch nicht die Welt genesen, so ist es doch wichtig, dass das Land einen ...
mehr
"Wir lassen uns nicht verheizen!" - Offener Brief an die Kohlekommission / Der Jugendrat der Generationen Stiftung appelliert dramatisch
mehrRheinische Post: Ministerpräsident Kretschmer warnt Kohlekommission vor frühzeitigem Ausstieg aus der Kohle
Düsseldorf (ots) - Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat die Kohlekommission vor ihrer entscheidenden Sitzung am Freitag davor gewarnt, für den Ausstieg aus der Kohleverstromung einen frühen Zeitpunkt festzulegen. "Wir sind als Volkswirtschaft, und auch als Privatmenschen, darauf angewiesen, ...
mehrBDI Bundesverband der Deutschen Industrie
Spitzenverbände präsentieren Kosten eines vorzeitigen Kohleausstiegs: Mehrbelastung von bis zu 54 Milliarden Euro bis 2030
Berlin (ots) - - Kompensation und regelmäßige Überprüfungen als Bedingung für Zustimmung - BDI, DIHK und BDA veröffentlichen Studie Ein politisch beschleunigter Rückgang der Kohleverstromung verursacht bis 2030 erhebliche zusätzliche Kosten von mindestens 14 bis zu 54 Milliarden Euro. Zu diesem Ergebnis ...
mehrLandeszeitung Lüneburg: Angst vor der AfD befeuert das Gefeilsche um Kohle-Milliarden Lüneburger Umweltrechtler Prof. Thomas Schomerus empfiehlt den Atomkonsens als Vorbild für den Kohleausstieg
Lüneburg (ots) - Von Joachim Zießler Hat sich beim Kohlegipfel abgezeichnet, inwieweit der Atomkonsens eine Blaupause für den Kohleausstieg sein kann? Prof. Thomas Schomerus: Klar ist, dass zwischen Atomkraft und Kohle erhebliche Unterschiede bestehen. Auf der einen Seite haben wir eine Hochrisikotechnologie, die ...
mehrDEBRIV - Dt. Braunkohlen Industrie Verein
Mehr Schonung für das Klima - Weniger Sicherheit für die Versorgung / Braunkohlenförderung 2018 deutlich zurückgegangen / CO2-Ausstoß gesunken
Berlin (ots) - Die Braunkohlenförderung im Rheinland, der Lausitz und im mitteldeutschen Revier sank 2018 insgesamt um etwa 3 Prozent auf rund 166 Millionen Tonnen (Mio. t). Nach vorläufigen Berechnungen des Deutschen Braunkohlen-Industrie-Vereins (DEBRIV) wurden durch den Rückgang bei Förderung und Verwendung ...
mehrMitteldeutsche Zeitung: zu Zuwachs bei erneuerbaren Energien
Halle (ots) - Die Erneuerbaren sind die Kernkomponente des Energiesystems des 21. Jahrhunderts, das unsere Ökonomie umkrempeln wird. Sie sind schon jetzt billiger und effizienter als Öl, Kohle, Gas und Atomkraft. Die Politik ist für all dies zumindest halbblind. Weil sie die Übersicht verloren hat. Jammerschade. Denn ein mutiger Schritt nach vorne würde der Volkswirtschaft einen enormen Schub geben. Was nebenbei auch ...
mehr